Einen eigenen Blog erstellen

Schritt für Schritt zum eigenen Blog

  1. Wähle Dein Blog-Thema aus
  2. Gib Deinem Blog einen Namen
  3. Sichere Dir und registriere eine Domain für Deinen Blog
  4. Homepage Baukasten für Deinen Blog wählen
  5. Konfiguriere Deinen Blog nach Deinen Belieben
  6. Suche Dir ein Blog Design aus - Blog-Themes
  7. Lege die ersten Hauptseiten an
  8. Erstelle ein Impressum für Deinen Blog

Heutzutage benötigt man nicht viel, um einen Blog zu erstellen! Es gibt dafür einfache Baukasten Systeme und hilfreichen Tools. Da kannst du auch ohne Programmierkenntnisse einen schönen, interessanten Blog erstellen. Wenn du bereit bist, viel Zeit, Mühe und Energie zu investieren, dann findest du in diesem Beitrag alle wichtigen Schritte für deine anstehende Karriere als Blogger!

Thema Auswahl

Schritt Nummer eins: Finde ein Thema für deine zukünftige Zielgruppe. Das ist der wichtigste Schritt, um einen erfolgreichen Blog zu starten! Nimm dir dafür wirklich viel Zeit.

Angehende Blogger sind oft motiviert, wollen einfach anfangen und sich am liebsten direkt ins Bloggen stürzen. Eine klare Ausrichtung des Themas und der Zielgruppe ist jedoch das absolute A&O eines erfolgreichen Blogs. Daher kläre so detailliert wie möglich folgende Punkte:

Worüber möchtest du bloggen?

Führe zu Beginn eine oder gleich mehrere Brainstorming-Sitzungen über deine Interessen, Leidenschaften und Kenntnisse. Für dein zukünftiges Blog-Thema solltest du auf jeden Fall eins: brennen! Werde dir bewusst, dass du zukünftig womöglich jeden Tag an deinem Blog-Thema arbeiten wirst. Fehlt hier deine Leidenschaft, ist der Blog auf lange Sicht nicht erfolgversprechend.

Tipp: Frag doch mal in deinem Freundes- und Bekanntenkreis: Wofür ziehen dich deine Freunde am ehesten zur Hilfe? Welche Leidenschaften schreiben sie dir zu?

Wichtig ist auch, dass du neben einem Interesse über das Thema auch über Wissen verfügst. Als Blogger möchtest du deiner Zielgruppe schließlich einen Mehrwert vermitteln! Keine Sorge, du musst kein absoluter Experte auf deinem Gebiet sein. Auf jeden Fall solltest du aber motiviert sein, dich regelmäßig weiterzubilden und auf dem neuesten Stand zu halten.

Welche Zielgruppe möchtest du ansprechen?

Der perfekte Blogger hat bereits im Vorwege ein klares Bild von seiner Zielgruppe definiert. Je detaillierter du beschreiben kannst, welche Art von Personen deinen Blog in Zukunft lesen sollen, desto einfacher werden dir die Themenfindung und das Schreiben fallen.

Kannst du Probleme deiner Zielgruppe lösen?

Blogleser haben meist eine Gemeinsamkeit: Sie suchen nach der Lösung eines Problems. Vielleicht benötigen sie eine Anleitung zum Fahrradreifen reparieren, ein beeindruckendes Essens-Rezept für den Besuch der Schwiegermutter oder möchten ihre Flugangst in den Griff bekommen. Sei dir von Anfang an bewusst, dass Du als Blogger die Funktion eines “Problemlösers“ einnehmen wirst. Je detaillierter du im Vorwege die Probleme und Schwachstellen deiner Zielgruppe analysierst, desto gezielter kannst du dafür Lösungen unterbreiten.

Finde eine Nische

Heutzutage wimmelt es im Web nur so von Leuten, die einen Blog erstellen und einfach darauf losschreiben. Um aus den vielen Inhalten herauszustechen, empfehlen wir dir eine Nische zu finden. Versuche dein gewähltes Thema herunterzubrechen und so spezifisch wie möglich zu benennen! Du sprichst mit solchen Nischen-Inhalten zwar eine kleinere Zielgruppe an, kannst diese aber viel gezielter erreichen. Möchtest du hingegen eine möglichst breite Masse ansprechen, fehlt es dir an Wiedererkennungswert und du drohst in der Menge von bereits bestehenden Inhalten unterzugehen.

Teste dein neues Blog-Thema!

Du denkst, dass du das passende Blog-Thema inklusive einer Zielgruppe gefunden hast? Überprüfe dich selbst: Nimm dir Zettel und Stift zur Hand und versuche auf Anhieb eine Themensammlung von 20 bis 50 potenziellen Blogbeiträgen zu notieren. Fällt dir dies leicht? Bingo, dann hast du wohl das perfekte Blog-Thema gefunden!

Gib deinem Blog einen Namen

Dein Blogname ist das Aushängeschild deiner zukünftigen Arbeit. Jeden Tag wirst du mit ihm konfrontiert, richtest dich damit an die Öffentlichkeit und möchtest deine Leser auf den ersten Blick überzeugen. Sicherlich kannst du Dir denken, wie wichtig die richtige Wahl eines Blognamen ist.

Versuche bei der Namensfindung auf einen hohen Wiedererkennungswert zu setzen. Kreiere etwas, dass aus der Masse heraussticht und sich von bereits bestehenden Blogs abgrenzt. Hier ein paar Tipps:

Was du bei der Wahl deines Blog Namen beachten solltest

Einige Anhaltspunkte, die du bei der Namensfindung beachten solltest:

  • In der Kürze liegt die Würze: Je kürzer dein Blogname ist, desto einfacher können sich Leser ihn merken.
  • Meide Umlaute oder Sonderzeichen, um Probleme bei deinem Domainnamen zu umgehen.
  • Der Name sollte einen Bezug zu deinem Blog-Thema widerspiegeln und im besten Falle selbsterklärend sein.
  • Versuche etwas Einfallsreiches, Kreatives und Besonderes zu schaffen! So bleibst du deinen Lesern am besten im Gedächtnis!
  • Wähle einen zeitlosen Namen.

So findest du deinen Blognamen

Dein Blog-Thema steht? Nimm dir Zettel und Stift und schreib einfach mal darauf los: Notiere alle Begriffe und Synonyme, die dir rund um dein Thema einfallen. Führe eine bunte Sammlung aller Wörter und versuche diese nachzusortieren oder zu kombinieren.

Stehst du dabei auf dem Schlauch und brauchst erste Inspiration? Dann findest du im Web Hilfestellung durch eine Vielzahl an sogenannten Namensgeneratoren wie z.B. Naminum oder auch Namemesh. Hier kannst du Inspiration sammeln, um ein erstes Gefühl für deinen zukünftigen Namen zu entwickeln.

Führe eine Keyword Recherche durch

Achte bei der Namensfindung auch auf eine ausführliche Keyword-Recherche. Du hast dir einige Favoriten an potenziellen Blog Namen notiert? Dann nimm dir den Google Keyword Planer zur Hand und recherchiere, ob diese Begriffe überhaupt gesucht werden. Du bist völlig neu in der Welt von SEO und der Keyword Recherche? Keine Sorge, dieser Blogbeitrag verschafft dir einen ersten Überblick über wichtige SEO Tipps.

Sichere dir und registriere eine Domain für deinen Blog

Als Domain bezeichnet man eine eindeutige Adresse im Internet. Unsere Domain lautet z.B.: www.affiliate-deals.de. Bevor du dich für einen endgültigen Blognamen entscheidest, checke die Verfügbarkeit der Domain. 

Eine Domain im Nachhinein zu ändern ist nicht zu empfehlen, da dieses oft zu Komplikationen und einem schlechten Suchmaschinen-Ranking führt. Wähle die Domain daher mit Bedacht!

Um einen deutschen Blog zu erstellen, empfiehlt sich in der Regel die Domainendung .at oder .de. So baust du bei deinen deutschsprachigen Lesern direkt Vertrauen auf. Alternativ nutzen einige Blogger anstelle der Endung .at auch ein .blog. Dies kann von Vorteil sein, wenn du z.B. für eine spezifische Suchanfrage ranken möchtest, die den Begriff “Blog“ beinhaltet.

Bedenke: Wähle eine möglichst kurze, prägnante Domain und vermeide Sonderzeichen oder Umlaute!

Deine Domain registrieren

Deine gewünschte Domain kannst du dann über ein sogenanntes “Domain-Name-Registrar” registrieren. Im Web findest du dafür eine Vielzahl solcher Domain Anbieter wie z.B. Namechaeap, GoDaddy oder Google Domains.. Deine gewünschte Domain “mietest” du dort zu einer fixen monatlichen oder jährlichen Gebühr.

Homepage Baukasten für deinen Blog wählen

Alternativ kannst du deine Domain auch direkt über einen Homepage Baukasten Anbieter oder WordPress-Hosting Dienst registrieren. Ist die Domain registriert, geht es ans Erstellen deines Blogs! Dabei bieten sich für Blogger vor allem zwei Varianten an: Das Hosting über einen Homepage Baukasten oder ein WordPress Hosting.

Homepage Baukästen sind vor allem absoluten Anfängern zu empfehlen. Bis auf die Erstellung deiner Webseiten-Inhalte musst du nur über wenige Kenntnisse verfügen. Mit Hilfe von einfachen Tools kannst du dir deine Webseite aufbauen und anpassen. Auch helfen dir die meisten Baukästen bei der SEO-Optimierung deiner Beiträge und bieten individuellen Support.

Der Nachteil solcher Baukästen? Du bist in der Gestaltung deiner Webseite an die Angebote des jeweiligen Homepage Baukasten Anbieters gebunden und gegebenenfalls limitiert.

Wer mehr Freiheiten zur individuellen Gestaltung der Webseite wünscht, sollte sich über ein WordPress-Hosting Gedanken machen. Im Web gibt es viele Anbieter, die dir diesen Service anbieten. Buchst du das WordPress-Hosting bei einem Anbieter, so stellt dieser dir einen Server mit bereits installiertem WordPress bereit. Zwar ist die Konfiguration einzelner Wünsche über WordPress zum Teil etwas komplizierter und aufwendiger, dafür sind deine Möglichkeiten zur Gestaltung der Webseite quasi grenzenlos.

Konfiguriere deinen Blog nach deinen Belieben

Dein frisch erstellter Blog benötigt für den ersten Anlauf eine gewisse Konfiguration. Vor dem Schreiben der ersten Blogbeiträge solltest du u.a. folgende Handlungen vornehmen:

  1. Versehe deinen Blog mit einem Webseiten Titel und treffendem Untertitel.
  2. Falls bereits vorhanden, pflege dein Logo und Corporate Design ein.
  3. Lege eine Standardstruktur für deine Permalinks fest.
  4. Installiere erste Plugins.
  5. Definiere die Unterpunkte deines Menüs bzw. deiner Seitennavigation.
  6. Lege Kategorien für zukünftige Beiträge an.

Suche dir ein Blog Design aus - Blog-Themes

Dein Blog kann nun endlich Gestalt annehmen! Bevor du dich auf das Design deiner Webseite stürzt, haben wir noch ein paar wichtige Tipps für dich.

Wenn du nicht bereits zu Beginn eine fünfstellige Summe in die Entwicklung deiner Webseite investieren möchtest, helfen dir sogenannte “Themes“. Mittlerweile gibt es online auf den verschiedensten Seiten, unzählige Designvorschläge für die Gestaltung einer Webseite. Manche davon stehen kostenfrei, andere gegen eine Gebühr zur Verfügung.

Bevor du dich für ein Theme entscheidest, mache dir einige Gedanken zur Struktur deines zukünftigen Blogs. Schau dich dabei doch bei erfolgreichen Bloggern und anderen Webseiten um. Wie sind ihre Seiten aufgebaut? Welches Blog Design spricht dich an? Mach dir Gedanken darüber, wie deine Website in Zukunft aussehen soll und welche Funktionen du benötigst.  Hier zum Thema passenden Beitrag lesen: Dein Blog Design

Dein Blog-Theme wählen: kostenfrei oder  Premium

Wann solltest du dich für ein kostenfreies Theme entscheiden? Am besten dann, wenn du am Anfang noch nicht in der Lage bist, Geld in deinen Blog zu investieren. Es gibt einige kostenfreie Themes auf dem Markt, die Dir den Einstieg ins Bloggen erleichtern. Oft bieten diese Blog Designs jedoch weniger Spielraum zur individuellen Entfaltung und Gestaltung.

Ein Premium Theme bietet dir in vielen Fällen hingegen weitere Vorteile wie z.B.:

  1. einen professionellen Support, der dich bei Rückfragen unterstützt
  2. Unterstützung bei der Einrichtung und Erweiterung deines Themes
  3. regelmäßige Updates
  4. eine gute Performance und Sicherheit
  5. intensivere Theme-Pflege von Entwicklern
  6. eine Community rund um das Theme

Lege die ersten Hauptseiten an

Zur groben Gliederung deines Blogs empfehlen wir dir das Anlegen von einigen Hauptseiten, bevor du mit dem Schreiben von Artikeln beginnst. Dazu gehören beispielsweise:

Die Startseite

Diese Seite bietet dir die Möglichkeit die erste Aufmerksamkeit des Users zu gewinnen … oder eben auch zu verlieren. Gib’ dir also besonders viel Mühe und fülle deine Startseite mit Inhalten, die kurz und prägnant einen ersten Einstieg in die Inhalte deines Blog liefern.

Die Kontaktseite

Sicherlich wird es vorkommen, dass ein Leser oder Unternehmen mit einer Anfrage auf dich zukommen möchte. Für solche Fälle solltest du unbedingt eine Seite mit einem Kontaktformular oder Angaben zu deiner Erreichbarkeit erstellen.

Impressum und Datenschutz

Auf keinen Fall fehlen, dürfen Angaben rund um dein Impressum und den Datenschutz deiner Webseite. Näheres dazu erklären wir dir im nächsten Abschnitt.

Newsletter-Anmeldung

Es lohnt sich für spätere Marketing-Zwecke von Beginn an einen Newsletter aufzusetzen. So schaffst du es erste Leser in aktive Abonnenten zu wandeln.

“Neu hier?“ oder “Über meinen Blog“

Hier kannst du neue Leser in die Thematik deines Blogs einführen und dich bei ihnen vorstellen.

404-Seite

Ruft der Leser eine fehlerhafte URL auf, so erscheint eine sogenannte 404-Fehlermeldung. Diese Seite kannst du individuell anpassen und den Leser auf sympathische oder auch witzige Weise zurück zu deinen Inhalten leiten.

Erstelle ein Impressum für deinen Blog>

Ein Blog ohne ein korrektes Impressum und fehlende Datenschutzangaben stellt eine wahre Gefahr dar: Hier drohen Abmahnungen und hohe Bußgelder!

Keine Sorge: Hilfreiche Tools wie z. B. von e-recht24 helfen dir beim Datenschutz und Impressum erstellen. Bitte informiere dich vor der Live-Schaltung deines Blogs sehr gründlich über diese rechtlichen Aspekte.

Weitere Informationen rund um das Thema Datenschutz und Impressum erstellen findest du z.B. auf datenschutz.org.

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